Über mich

Meine persönliche Reise

In meiner ersten Schwangerschaft sagte ich noch Sätze wie: „Mir hat meine Kindheit auch nicht geschadet.“, oder „Klar bekommt mein Kind eine auf den Po!“ Noch im Krankenhaus fühlte ich irgendwie, dass mir meine Kindheit doch geschadet hat. Nun wusste ich, es war nicht das, was Kinder brauchen, um psychisch maximal gesund aufwachsen zu können. Ich wusste, ich wollte es mit meinen Kindern anders machen. Nur wusste ich noch nicht wie.

Also ging ich damals als Steuerberaterin los und saugte alles an Wissen auf, was ich zwischen die Finger kriegen konnte. Ich belegte einige Kurse und las etliche Bücher.

Es dauerte nicht lange, da verstand ich, dass es eigentlich gar nicht so viel ist, was Kinder brauchen, um emotional gesund aufwachsen zu können. Zudem verstand ich auch immer mehr mich selbst. Ich hatte mich mit meinen Triggern beschäftigt, wusste nun, welche Bedürfnisse beschnitten waren, wenn ich einen Wutausbruch hatte, jedoch habe ich es nicht wirklich geschafft, meine Muster zu durchbrechen. Es gab einfach (fast) keinen Raum zwischen Reiz und Reaktion.

Als nächsten Schritt fing ich an, meinen Körper und mein inneres Kind mit ins Boot zu holen. Es hat so viel verändert. Natürlich bin ich immer noch nicht zu 100% die Mutter, die ich sein möchte. Geht das überhaupt? Ist dieser Anspruch gesund? Wir sind eben alle „nur“ Menschen.

Gleichzeitig empfand ich den Beginn meiner Reise als sehr mühsam. Ich musste mir die Tools, welche für mich gut funktionierten, aus einer Vielzahl von Angeboten heraussuchen. In diesem Moment wusste ich, dass es Kindheit in Verbindung geben wird. Ich möchte Menschen ganzheitlich und nachhaltig begleiten, ihnen Wissen an die Hand geben und bei ihrer Entwicklung mit den passenden Tools an deren Seite sein.

Mittlerweile habe ich verstanden, dass es eine Reise ohne Ziel ist. Das so zu fühlen, kann unheimlich befreiend sein.