Allgemeine Geschäftsbedingungen für Familienberatung, Coaching und Supervision

1. Rechtliche Einordnung

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das Vertragsverhältnis zwischen Stephanie Kraus (im Folgenden zur besseren Lesbarkeit: Familienberaterin) und des/der Klienten/Klientin (im Folgenden: KlientIn) bei Nutzung, Zahlung und Durchführung angebotener und vereinbarter Dienstleistungen.

Sie gelten für den gesamten Geschäftsverkehr mit der KlientIn und sind Bestandteil des Vertrages. Abweichende Geschäftsbedingungen der KlientIn gelten nicht. Werden individuelle Vereinbarungen getroffen, werden diese gesondert vertraglich geregelt.

Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung der vereinbarten Leistungen, nicht die Erbringung eines bestimmten Erfolges. Insbesondere schuldet die Familienberaterin nicht ein bestimmtes Ergebnis. Ihre Stellungnahmen und Empfehlungen bereiten die privaten Entscheidungen der KlientIn allenfalls vor. Sie können diese in keinem Fall ersetzen.

Die Familienberaterin erbringt ihre Beratungsleistungen (bzw. Coaching- oder Supervisionsleistung) auf der Grundlage der ihr von der KlientIn oder seinen Beauftragten zur Verfügung gestellten Daten und Informationen. Die Gewähr für ihre sachliche Richtigkeit und für ihre Vollständigkeit liegt bei der KlientIn.

Eine pädagogische Online-Beratung (bzw. Coaching oder Supervision) kommen per Internet durch Videochat (oder per Telefonleitung) zu Stande und ist eine Beratung zu pädagogischen Themen (bzw. ein Coaching oder eine Supervision).

In rechtlicher Hinsicht stellt dieser Online- oder Telefontermin einen Dienstvertrag im Sinne des § 611 BGB dar. Die Buchung einer Online-Beratung (bzw. Coaching oder Supervision), per Videochat oder per Telefon, seitens der KlientIn stellt im Rahmen des Beratungsvertrages den Auftrag zur Erbringung der Dienstleistung dar.

Die pädagogischen Beratungen (bzw. das Coaching oder die Supervision) erfolgen per Online-Videochat oder bei technischen Schwierigkeiten auch telefonisch. Die KlientIn hat in diesem Fall kein Recht auf Erstattung des Honorars, die Leistung wird in diesem Fall gleichwertig über eine Telefonleitung erbracht. Der Kontakt findet über die jeweilig angegebenen Daten statt. Auf Wunsch kann die Online-Beratung auch nur telefonisch durchgeführt werden.

Im Falle eines vereinbarten Hausbesuches, findet die Beratung (bzw. das Coaching oder Supervision) bei der KlientIn zu Hause statt, dies ist im Vorhinein zu vereinbaren.

Die Familienberaterin behält sich vor, Hausbesuche aus Gründen abzulehnen (z.B. Fahrzeiten, Infektionsgeschehen, Sonstiges).

2. Beratung, Coaching und Supervision

Die pädagogische Beratung, das Coaching oder die Supervision werden von Stephanie Kraus durchgeführt.

3. Weiteres

Die pädagogische Online-Beratung sowie im Rahmen eines Hausbesuches, ein Coaching oder eine Supervision kann das Aufsuchen einer psychosozialen Beratungsstelle oder eines/r Psychotherapeuten/in oder die persönliche Teilnahme an einer umfassenden psychologischen Therapie nicht ersetzen.

Die Beratung basiert auf einer Berater (bzw. Coach oder Supervisor) – Klienten – Beziehung, die durch ein partnerschaftliches Miteinander gekennzeichnet ist und dabei die Rolle des Familienberaters, (bzw. Coach oder Supervisor) klar von Therapeuten und Ärzten abgrenzt.

4. Widerrufsrecht für Klienten

4.1 Widerrufsrecht vor Beginn der prozessbegleitenden Beratung / Coaching / Supervision:

Bei einer prozessbegleitenden Beratung (bzw. Coaching oder Supervision), bei der mehrere Termine zu bestimmten Konditionen in einem Rahmenvertrag vereinbart werden, steht dem Vertragspartner (KlientIn) vor dem Beginn der Beratung ein Widerrufsrecht zu.

Der Vertragspartner hat im Sinne des § 13 BGB das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Rahmenvertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

4.2 Widerrufsrecht während der prozessbegleitenden Beratung / Coaching / Supervision:

Bei einem Widerruf während der Dauer eines prozessbegleitenden Beratungsvertrages (bzw. Coaching- oder Supervisionsvertrages) werden die bis dahin erbrachten Leistungen (mit dem regulären Stundensatz) abgerechnet und das darüber hinaus bereits bezahlte Honorar erstattet. Ansonsten gilt die Vereinbarung des jeweiligen Rahmenvertrages zwischen den Vertragspartnern.

5. Haftung

Die Haftung für den Erfolg der Beratung (bzw. Coaching oder Supervision) und deren pädagogischen Beratungsleistung sowie für etwaige negative Folgen, Schäden und Verluste, die zufällig aus dem Beratungs- (bzw. Coachings- oder Supervisions-) und/oder Sprechstundenkontakt entstehen, werden ausgeschlossen.

Eine Haftung für Schäden, die dem Vertragspartner (der KlientIn) entstehen, weil er auf Informationen vertraut, die er im Rahmen der Nutzung der Online-Sprechstunde oder der Beratung (bzw. Coaching oder Supervision) in der Praxis erhalten hat, werden insoweit ausgeschlossen, als sie nicht auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten der Beraterin beruhen.

Soweit mittels Links auf Angebote Dritter verwiesen wird, wird keine Haftung für die Inhalte dieser Anbieter übernommen. Dort veröffentlichte und vertretene Meinungen oder Tatsachenbehauptungen mache ich mir durch die Schaltung eines Links nicht zu eigen, falls durch mich nicht ausdrücklich etwas anderes zu dem Link erklärt wird.

6. Schweigepflicht

Die pädagogisch-psychologische Beratung (bzw. Coaching oder Supervision) unterliegt von Rechts wegen nicht der allgemeinen Schweigepflicht, sondern unterliegt einer freiwilligen Schweigepflicht. Die Beratung (bzw. Coaching oder Supervision) findet immer in einem vertraulichen Rahmen statt, weswegen keine gesonderte Schweigepflichtserklärung von der Familienberaterin an die KlientIn ausgehändigt wird.

Für den Fall der Auskunftserteilung an Dritte (z.B. Bezugssystem Kita/Schule, familiäre Bezugspersonen, usw.) muss die Familienberaterin von dieser Schweigepflicht schriftlich durch den Klienten entbunden werden.

7. Datenspeicherung

Im Rahmen der Online-Sprechstunde (Beratung, Coaching oder Supervision) werden Ihre persönlichen Daten zur bestmöglichen Erbringung der Dienstleistung gespeichert. Mit dem Einverständnis zu diesen Bedingungen erklären Sie Ihre Zustimmung zu dieser Datenspeicherung.

Die persönlichen Daten werden nicht an Dritte, d.h. nicht an außerhalb der Praxis stehenden Personen weitergegeben, es sei denn, Sie als Vertragspartner willigen ausdrücklich ein.

8. Honorar / Zahlungsmodalitäten

Die Kosten trägt die KlientIn, sie werden nicht von der Krankenkasse oder einem öffentlichen Träger übernommen, d.h. die KlientIn ist Selbstzahler. Für beauftragte und erbrachte Dienstleistungen werden die jeweils gültigen bzw. vereinbarten Honorare bei Erhalt der Rechnung sofort fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt am Ende des Monats.

Die KlientIn erhält eine Rechnung per E-Mail oder postalisch und verpflichtet sich diese innerhalb der gesetzlichen Pflicht (spätestens 14 Tage nach Erhalt der Rechnung) vollständig per Überweisung zu begleichen.

9. Ausfallhonorar und Kosten bei Terminabsage

Kann die Beratung aus Gründen, die die Beraterin zu vertreten hat, nicht stattfinden, wird kein Honorar fällig und es wird ein neuer Termin in gegenseitigem Einverständnis festgelegt.

Bei Absage eines Termins durch die KlientIn gelten folgende Konditionen:

  • bei Absage bis zu vier Werktage (96h) vor dem Termin entstehen keine Kosten.
  • bei Absage bis zu drei Werktage (72h) vor dem Termin wird ein Ausfallhonorar i.H.v. 20% fällig.
  • bei Absage bis zu zwei Werktage (48h) vor dem Termin wird ein Ausfallhonorar i.H.v. 50% fällig.
  • bei Absage bis zu einem Werktage (24h) vor dem Termin wird ein Ausfallhonorar i.H.v. 80% fällig.
  • bei Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin, sowie bei Nichterscheinen ohne vorherige Absage wird das volle Honorar als Ausfallhonorar in Rechnung gestellt.

Eine Terminabsage kann schriftlich per E-Mail oder telefonisch erfolgen.

10. Gerichtsstandsvereinbarung

Für eventuelle Streitigkeiten gelten die gesetzlichen Bestimmungen zum Gerichtsstand.